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Impfung gegen
Varizellen in den USA erfolgreich
ATLANTA
(eis). Das Windpocken- Impfprogramm in den USA ist offenbar ein großer
Erfolg. Vier Jahre nach seinem Start hat sich die Zahl der Erkrankungen
um mehr als 70 Prozent verringert.
Das hat jetzt eine Studie in drei Countys der USA ergeben, wie Dr. Jane
F. Seward von den Centers for Disease Control in Atlanta und ihre Kollegen
berichten (JAMA 287, 2002, 606). Nach ihren Angaben erkrankten vor Einführung
der Varizellen-Vakzine 1995 in den USA pro Jahr etwa vier Millionen Menschen
an Windpocken, 11 000 wurden in einer Klinik behandelt und hundert starben
daran.
Von 1996 bis 2000 habe die Zahl der gemeldeten Erkrankungen in den drei
Regionen zwischen 71 und 84 Prozent abgenommen. Die Rate der Klinikeinweisungen
sei von 4,2 auf 1,5 pro 100 000 zurückgegangen. 82 Prozent der unter
Dreijährigen waren in den Regionen geimpft.
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